Statement:Grüne: Mehr Lehrkräfte und gezielte Unterstützung schaffen bessere Bildungschancen
Zum Start dieses Schuljahres wird deutlich sichtbar, was grüne Bildungspolitik bewirkt. In dieser Legislatur schaffen wir mehr als 5000 neue Lehrkräftestellen, zusätzliche Lernzeit in der Grundschule, etablieren das Fach ,Werte und Normen‘ als flächendeckendes Angebot und ermöglichen eine moderne digitale Ausstattung für alle.
Kultusministerin Julia Willie Hamburg hat in ihrer Pressekonferenz zum Schuljahresanfang aktuelle Entwicklungen dargelegt. Danach starten die niedersächsischen Schulen mit vielen zusätzlichen Lehrkräften, einem weiter ausgebauten Ganztagsangebot und mehr Unterrichtszeit für Basiskompetenzen in das Schuljahr 2026/27. Zugleich werden unter anderem die digitale Ausstattung ausgeweitet, multiprofessionelle Teams verstärkt und neue Instrumente für mehr Bildungsgerechtigkeit eingeführt. Dazu sagen Pascal Mennen, schulpolitischer Sprecher, und Lena Nzume, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im niedersächsischen Landtag:
Pascal Mennen, schulpolitischer Sprecher:
Zum Start dieses Schuljahres wird deutlich sichtbar, was grüne Bildungspolitik bewirkt. In dieser Legislatur schaffen wir mehr als 5000 neue Lehrkräftestellen, zusätzliche Lernzeit in der Grundschule, etablieren das Fach ,Werte und Normen‘ als flächendeckendes Angebot und ermöglichen eine moderne digitale Ausstattung für alle. Dass trotz des bundesweiten Fachkräftemangels erheblich mehr Lehrkräfte neu in den Schuldienst kommen als ausscheiden, belegt: Wer Stellen schafft, Zugänge öffnet und gute Bedingungen bietet, kann die Unterrichtsversorgung Schritt für Schritt verbessern. Wir Grüne tragen erheblich dazu bei, dass diese Fortschritte gezielt auch in ländliche Regionen, Mangelfächer und besonders belastete Schulen kommen, damit der Bildungserfolg immer weniger von Wohnort und Elternhaus abhängt.
Lena Nzume, bildungspolitische Sprecherin:
Kein Kind zurückzulassen, ist für uns kein bloßer Slogan, sondern konkrete Politik. Mit 221 neu genehmigten Ganztagsgrundschulen, zusätzlichem Personal für multiprofessionelle Teams für die Inklusion und einem besseren Nachteilsausgleich bei Legasthenie und Dyskalkulie schaffen wir mehr Unterstützung und gerechtere Chancen für alle Kinder. Mehr als 300 Neueinstellungen an den berufsbildenden Schulen und die wachsende Resonanz auf den neuen Quereinstieg zeigen zugleich, dass entschlossenes Handeln gegen den Fachkräftemangel wirkt. Mit der Schüler*innen-ID und dem geplanten Bildungsregister legen wir zugleich die Grundlage, um frühzeitig zu erkennen, wo Kinder aus dem Blick geraten, und gezielt gegenzusteuern.