Sommertour 2025 durch meine Regionen!

Mit dem RE 1 durch Niedersachsen

Vom 4. bis 8. Juli war ich mit meinem Team auf Sommertour entlang der RE 1-Strecke unterwegs – von Delmenhorst über Oldenburg und das Ammerland bis nach Leer, Emden und Norden. Unterwegs haben wir viele inspirierende Menschen, Initiativen und Betriebe getroffen, die mit großem Engagement unsere Gesellschaft mitgestalten. Mein Ziel war es, zuzuhören, zu lernen und mitzunehmen, wo Politik konkret unterstützen kann.

Delmenhorst & Hude – Bildung und Stadtentwicklung

Der Auftakt meiner Tour führte mich zur Lebenshilfe Delmenhorst. Dort ging es um Inklusion, frühkindliche Bildung und die Herausforderungen in der Kindertagesbetreuung. Mich hat besonders beeindruckt, mit wie viel Herz und Kompetenz dort gearbeitet wird, um allen Kindern gleiche Chancen zu geben.
In Hude sprach ich mit Vertreter:innen aus Verwaltung und Schule über das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK). Deutlich wurde, dass nachhaltige Ortsentwicklung und gute Bildung Hand in Hand gehen müssen, wenn Gemeinden zukunftsfähig bleiben wollen.


Oldenburg – Integration, Teilhabe und Innovation

In meiner Heimatregion Oldenburg traf ich den Verein Ankommen e.V., der sich für geflüchtete Menschen einsetzt. Wir haben über die geplanten Kürzungen bei Demokratieförderung und Integrationsprogrammen gesprochen – ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt. Integration braucht stabile Strukturen, nicht Sparpolitik.
Beim Besuch des OFFIS/DLR-Instituts wurde deutlich, wie innovativ Niedersachsen bei der Entwicklung nachhaltiger Mobilitätskonzepte ist. Abends habe ich bei meiner Halbzeitbilanz im Forum LebensImpulse auf zwei intensive Jahre im Landtag zurückgeblickt – und nach vorne geschaut, auf das, was wir noch vorhaben.


Ammerland – Ehrenamt und Erinnerungskultur

Im Ammerland durfte ich engagierte Menschen treffen, die Bildung, Mobilität und Erinnerungskultur mit Leben füllen.
Bei der Ländlichen Erwachsenenbildung in Ofen ging es um Lernangebote für alle Generationen. In Westerstede haben wir den Bürgerbus besucht – ein tolles Beispiel dafür, wie Ehrenamt Mobilität im ländlichen Raum ermöglicht.
Ganz besonders bewegend war das Gespräch mit der Initiative „Gegen das Vergessen“, die mit beeindruckender Beharrlichkeit an das jüdische Leben in der Region erinnert.


Ostfriesland – Wirtschaft, Nachhaltigkeit und gelebte Inklusion

In Leer besuchte ich die Spedition Nanno Janssen, ein Familienunternehmen, das zeigt, wie ökologische Verantwortung und wirtschaftlicher Erfolg zusammengehen können.
In Emden lernte ich die machBar kennen – einen Ort der Begegnung, der Nachhaltigkeit, Bildung und Gemeinschaft verbindet. Besonders gefreut hat mich der Austausch mit Stadtbaurätin Irina Krantz über aktuelle Stadtentwicklungsprojekte.
Den Abschluss der Tour bildeten das inklusive Restaurant Speicher77 und die Dokumentationsstätte Gnadenkirche Tidofeld in Norden. Beide Orte stehen dafür, was mir politisch wichtig ist: Teilhabe, Erinnerung und Zusammenhalt.


Mein Fazit

Diese Tour hat mir erneut gezeigt, wie viel Energie und Gestaltungswille in den Menschen in unserer Region steckt. Ob in der Bildung, in der Integration, im Ehrenamt oder in der Wirtschaft – überall arbeiten Menschen daran, unsere Gesellschaft gerechter, offener und nachhaltiger zu machen.
Ich nehme viele Eindrücke und Anregungen mit nach Hannover – und die Gewissheit, dass Politik dann am besten funktioniert, wenn sie zuhört, hinschaut und im Gespräch bleibt.